Über Dipl.-Ing. Simone Raskob


geboren 1961, ist seit 2005 Beigeordnete für Umwelt und Bauen der Stadt Essen und verantwortlich für die Immobilienwirtschaft, die Steuerungsstelle ÖPNV, das Umweltamt, das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt, das Amt für Straßen und Verkehr, die Wasserwirtschaft sowie Grün und Gruga Essen. In dieser Zeit entwickelte sie eine Reihe Kulturimmobilien wie etwa das Museum Folkwang, das Haus der Essener Geschichte mit dem Stadtarchiv, die Philharmonie Essen und die Alte Synagoge. Nach ihrem Abschluss als Dipl.-Ing. Landespflege an der T.U. München von 1986 bis 1988 Tätigkeit in einem Büro für Städtebau und Landschaftsarchitektur in Kolding, Dänemark, sodann vier Jahre lang Projektleitung der Landesgartenschau Pforzheim 1992. Anschließend war sie bis 1995 für die Internationale Bauausstellung Emscherpark (IBA) tätig, gleichzeitig Geschäftsführerin der Ökozentrum NRW GmbH & Co. KG, Hamm. Von 1995 bis 2001 war sie Stadtbaurätin in Göttingen und gleichzeitig Geschäftsführerin der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung (GWG). Anschließend führte sie bis Mitte 2005 sowohl die Geschäfte der Wasserstadt GmbH in Berlin als auch der Société de Développement AGORA s.à.r.l. et Cie, Secs / Luxemburg. Simone Raskob ist seit 1991 Mitglied der Architektenkammer und des Bundes deutscher Landschaftsarchi-tekten (BDLA), außerdem seit 2000 Mitglied des Vereines zur Förderung der Baukunst e.V., Hannover. 1997 wurde sie zum Mitglied der Deutschen Akade-mie für Städtebau und Landesplanung (DASL) berufen. Seit 2012 ist sie Vorsitzende des Umweltausschusses des Städtetages NRW, seit 2014 Mitglied im Vorstand des AAV (Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung) und seit 2015 Vorsitzende des Umweltausschusses des Deutschen Städtetages, Mit-glied im Vorstand des Klimabündnisses sowie im Vorstand des M:AI = Museum für Architektur und Ingenieurkunst. Unter ihrer Führung hat sich die Stadt Essen erfolgreich um den Titel der Europäischen Union „Grüne Hauptstadt Europas“ für das Jahr 2017 beworben.