"Der spektakulärste deutsche Museumsbau des Jahres: Mannheim eröffnet seine neue Kunsthalle und startet mit einer Soloschau von Jeff Wall. Die Kunsthalle, entworfen vom Hamburger Büro Gerkan, Marg und Partner, kostete 68 Millionen Euro."

Die neue Mischung und Hängung der Dauerausstellung ist dabei nur ein Punkt, mit dem Direktorin Ulrike Lorenz jährlich 150 000 Besucher locken will. Auch die Architektur ist beeindruckend, laut der Redakteurin Elke Linda Buchholz. "Der vollverschleierte Würfelbau hat sich eine bräunliche Vorhängefassade aus Metallgeflecht übergeworfen, fast wie eine Tarnkappe. Umso umwerfender ist das Raumerlebnis, wenn man ins Innere tritt. Um ein 22 Meter hohes, klinisch weißes Forum gruppieren sich auf drei Geschossen unterschiedlichste Raumtypen. Treppen, Brücken, breite Passagen und viel offener Raum laden zum Flanieren." Die Innengestaltung besticht außerdem mit einem großen Lichtfoyer und dramatischer Kunstinszenierungen, wie beispielsweise eine riesige begehbare Tribüne der amerikanischen Bildhauerin Rita McBride.

von Elke Linda Buchholz | erschienen am 04.07.18 im Tagesspiegel Link zum Artikel

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