"München. Das Dach der Neuen Pinakothek ist so undicht, dass bei Starkregen nur noch massenweise Eimer helfen. "

Neben der Erneuerung des undichten Dachs werden in den kommenden Jahren Brandschutz, Sicherheits-, Klima- und Haustechnik bei der Generalsanierung der Neuen Pinakothek in München aktualisiert. Die vorerst auf 80 Millionen bezifferten Kosten sind voraussichtlich nicht einzuhalten. Während ein Großteil der Kunstwerke in Depots eingelagert werden, sind ausgewählte Stücke ab Juli 2019 in der Alten Pinakothek zu sehen. Dass der Betrieb überhaupt bis zum Ende dieses Jahres möglich war, ist der Kreativität der MitarbeiterInnen zu verdanken, die neben Eimern zum Auffangen von Wasser auch einen provisorischen Plan zur Reparatur der Klimaanlage aufgestellt haben.

von Evelyn Vogel | erschienen am 10.12.18 in der Süddeutschen Zeitung Link zum Artikel

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